Thomas Wittek
Buchenweg 38, 66424 Homburg
E-Mail: hello@thadwi.studio
Diese Website wird über Cloudflare gehostet (Cloudflare, Inc., 101 Townsend St, San Francisco, CA 94107, USA; Auslieferung über Cloudflare-Rechenzentren in der EU). Beim Aufruf werden automatisch Server-Logfiles verarbeitet (IP-Adresse, Zeitstempel, aufgerufene Seiten, übertragene Datenmenge, Browser- und Betriebssystemkennung). Rechtsgrundlage ist unser berechtigtes Interesse am sicheren und störungsfreien Betrieb der Seite, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Speicherdauer: Wir speichern diese Logfiles nicht und haben auf die Rohdaten keinen Zugriff. Cloudflare verarbeitet sie nach eigenen Angaben zum Betrieb und Schutz der Seite und löscht sie nach dem eigenen Aufbewahrungskonzept, in der Regel innerhalb weniger Tage. Eine darüber hinausgehende Auswertung durch uns findet nicht statt.
Übermittlung in die USA: Cloudflare, Inc. hat seinen Sitz in den USA. Cloudflare ist unter dem EU-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert; ergänzend besteht mit Cloudflare ein Auftragsverarbeitungsvertrag, der die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission einbezieht (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO). Die Datenschutzerklärung von Cloudflare findest du unter cloudflare.com/privacypolicy.
Spurando wurde bewusst ohne eigene Server-Infrastruktur gebaut. Es gibt kein Nutzerkonto, keine Anmeldung bei uns und keine Übertragung deiner Fahrtdaten an uns. Deine Aufzeichnung wird auf deinem Gerät geführt. Daten verlassen dein Gerät nur in den folgenden, unten einzeln beschriebenen Fällen: über die Ortungsdienste deines Betriebssystems während einer Aufzeichnung (bei eingeschalteter Vollautomatik zusätzlich für eine grobe Weck-Ortung und – auf Android – über die Aktivitätserkennung der Google-Play-Dienste), über den abschaltbaren Adressvorschlag (Start- und Zielkoordinate einer GPS-Fahrt an den Kartendienst deines Systems), über die abschaltbare Zeitverankerung (ein Hashwert – und technisch bedingt deine IP-Adresse – an einen Zeitstempeldienst), über die optionale Cloud-Synchronisierung in dein eigenes Apple- bzw. Google-Konto sowie über die Geräte-Backups, die dein Betriebssystem nach deinen System-Einstellungen anlegt. Alles Weitere – Backup-Dateien und Exporte – gibst nur du selbst über den Teilen-Dialog deines Geräts weiter. Spurando enthält keine Analyse-, Tracking- oder Werbedienste.
Wo unten Apple oder Google genannt sind, ist damit dein Vertragspartner für iOS bzw. Android gemeint: Apple Distribution International Ltd. (Cork, Irland) bzw. Google Ireland Ltd. (Dublin, Irland). Beide verarbeiten diese Daten in eigener Verantwortung nach ihren Datenschutzbestimmungen (apple.com/legal/privacy, policies.google.com/privacy) und können sie dabei auch in den USA verarbeiten (Apple Inc. bzw. Google LLC); welche Schutzmechanismen sie dafür einsetzen, legen sie dort offen.
Was die App verarbeitet: die Fahrten, die du erfasst – Datum, Kilometerstand am Anfang und am Ende, Fahrtart (geschäftlich, privat, Arbeitsweg) und bei betrieblichen Fahrten Ziel, Zweck und Geschäftspartner. Bei GPS-Fahrten kommen Start- und Zielkoordinate sowie der Streckenverlauf hinzu; außerdem merkt sich die App je Fahrt, wie sie erfasst wurde (von Hand, per GPS oder per Automatik). Die Aufzeichnung wird als fortlaufend verkettete Liste geführt: Korrekturen und Stornos werden mit deiner Begründung als neue Einträge angehängt und ersetzen den alten Eintrag nicht. Erfasst du eine Fahrt erst ab dem 8. Tag nach dem Fahrtdatum, kannst du einen „Grund der Nacherfassung“ angeben, ab dem 31. Tag musst du es; der Grund wird zur Fahrt vermerkt. Dazu kommen deine Fahrzeuge (Bezeichnung, Kennzeichen, Aktivierungs-Verlauf mit Begründung), Belege (siehe „Belege“) und – nur wenn du sie einträgst – Angaben zum Halter für den Kopf des Exports: Name, Firma und Steuernummer. Diese Halter-Angaben werden nicht synchronisiert und stehen nicht in der Backup-Datei der App; sie sind aber Teil des Geräte-Backups deines Betriebssystems (siehe „Speicherort und Geräte-Backups“).
Zum Schutz von Berufsgeheimnissen kannst du festlegen, dass Ziel, Zweck oder Geschäftspartner im Export durch einen Platzhalter ersetzt werden; die App speichert dazu deine Begründung (z. B. „ärztliche Schweigepflicht“) und die betroffenen Fahrten. Die Klartext-Angaben bleiben in der Aufzeichnung erhalten. Diese Begründung steht im Export an jeder geschwärzten Stelle und in der Datensatzbeschreibung – wähle sie so, dass sie selbst keine Mandanten verrät. Hinweis zu Geschäftspartnern: Namen von Kunden oder Kontakten, die du in Fahrten einträgst, sind personenbezogene Daten Dritter; für deren Erfassung und Weitergabe im Export bist du selbst verantwortlich. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Nutzung der App-Funktion).
Speicherort und Geräte-Backups: Deine Fahrten, Fahrzeuge, Belege und Einstellungen liegen im privaten Speicher der App auf deinem Gerät. Auf iOS greift nur die App selbst darauf zu; die Live-Aktivität auf dem Sperrbildschirm erhält von der App lediglich Kennzeichen und Bezeichnung des Fahrzeugs, den aktuellen Kilometerstand der laufenden Aufzeichnung und ob das erste GPS-Signal steht – einen gemeinsamen Speicher (App-Gruppe) gibt es nicht. Auf Android liegt alles im privaten Anwendungsspeicher, auf den nur Spurando zugreift; die System-Mitteilung einer laufenden Aufzeichnung zeigt Kennzeichen und Bezeichnung des Fahrzeugs sowie die Kilometer auch auf dem Sperrbildschirm. Beide Anzeigen sind – wie jede Sperrbildschirm-Anzeige – für jeden sichtbar, der das Gerät in der Hand hält. Speicherdauer: Die Daten bleiben auf deinem Gerät, bis du sie in der App löschst oder die App entfernst. Die Fahrt-Aufzeichnung selbst wird dabei nicht gekürzt – Fahrten werden storniert, nicht gelöscht (siehe „Deine Rechte“).
Sicherst du dein Gerät über die Backup-Funktion des Betriebssystems, sind die Aufzeichnung und die dazugehörigen Zeitquittungen Teil dieses Backups: die verkettete Fahrt-Aufzeichnung (samt Adressen, Geschäftspartnern und Start-/Zielkoordinaten), die Zeitquittungen, die Fahrzeuge mit ihrem Lebenslauf, Berufsgeheimnis-Einstellungen, Gründe der Nacherfassung, Erfassungsarten, die Halter-Angaben, die Schalterstellungen der App sowie – falls gewählt – das Auto-Bluetooth-Gerät der Automatik (Name, auf Android auch dessen Bluetooth-Adresse) und auf Android der Vermerk, welche Nachtragserinnerungen bereits gezeigt wurden. Das ist so gewollt – sonst würdest du beim Gerätewechsel ohne eingeschaltete Synchronisierung dein gesamtes Fahrtenbuch verlieren. Bewusst ausgenommen sind auf beiden Plattformen die vollständigen GPS-Streckenverläufe (deine Standort-Historie), die Beleg-Fotos und die Beleg-Angaben; sie bleiben auf diesem Gerät, es sei denn, du nimmst sie über die Backup-Datei der App mit. Auf iOS ist das Geräte-Backup das iCloud-Backup bzw. ein Backup über Finder/iTunes (Apple); auf Android das Auto-Backup in dein Google-Konto (Google Drive) und die direkte Geräteübertragung beim Einrichten eines neuen Geräts. Diese Backups liegen in deinem eigenen Konto beim jeweiligen Anbieter – ein Finder/iTunes-Backup auf deinem Computer; wir haben darauf keinen Zugriff, es gelten die Datenschutzbestimmungen von Apple bzw. Google. Ob dein Gerät Backups anlegt, steuerst du in den System-Einstellungen (iOS: Einstellungen → [dein Name] → iCloud → iCloud-Backup; Android: Einstellungen → Google → Sicherung). Rechtsgrundlage für die lokale Speicherung: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Standortdaten (optional, für die Streckenaufzeichnung): Startest du eine GPS-Aufzeichnung, ermittelt die App fortlaufend deinen Standort, um Strecke, Anfangs- und Zielpunkt zu bestimmen. Der vollständige Streckenverlauf bleibt als Anhang zur Fahrt auf dem Gerät – er wird weder synchronisiert noch im Geräte-Backup gesichert noch exportiert; nur die Backup-Datei der App enthält ihn. Start- und Zielkoordinate werden dagegen Teil des Fahrt-Eintrags und damit von Geräte-Backup, Backup-Datei und – falls eingeschaltet – Cloud-Synchronisierung. Die Ortung läuft während einer Aufzeichnung; bei eingeschalteter Vollautomatik zusätzlich als grobe Weck-Ortung (siehe „Automatische Fahrterkennung“). Die Positionsbestimmung übernimmt der Ortungsdienst deines Betriebssystems, der neben GPS auch WLAN- und Mobilfunkdaten nutzen kann – auf iOS die Ortungsdienste von Apple, auf Android der Standortdienst der Google-Play-Dienste. Was diese Dienste dabei an Apple bzw. Google übermitteln, regeln deren Datenschutzbestimmungen; die App selbst sendet Positionen an keinen eigenen Server. Die Berechtigung fragt die App erst beim Start der ersten Aufzeichnung über den Systemdialog an (iOS: Standort „Beim Verwenden der App“; Android: „Standort“ und ab Android 13 zusätzlich „Benachrichtigungen“, damit die laufende Aufzeichnung als Mitteilung sichtbar ist). Eine laufende Hintergrund-Aufzeichnung erkennst du auf iOS am blauen Statusbalken und an der Live-Aktivität auf dem Sperrbildschirm, auf Android an der dauerhaften System-Mitteilung mit „Aufzeichnung beenden“-Knopf (ein vom System dauerhaft angezeigter Vordergrund-Dienst) – sofern du der App Benachrichtigungen erlaubt hast. Lehnst du sie ab, läuft die Aufzeichnung trotzdem, dann ohne diese Mitteilung; sichtbar bleibt sie am Banner „Aufzeichnung läuft“ in der App. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Nutzung der Aufzeichnungsfunktion). Auf deinen Standort greift die App erst zu, nachdem du ihn im Systemdialog freigegeben hast; nimmst du die Freigabe zurück, endet die Ortung. Zurücknehmen jederzeit: iOS unter Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Ortungsdienste → Spurando; Android unter Einstellungen → Apps → Spurando → Berechtigungen → Standort.
Automatische Fahrterkennung (optional): Schaltest du die Automatik ein, startet und beendet Spurando Aufzeichnungen selbst. Dafür gibt es auf beiden Plattformen zwei Stufen, die du getrennt einschaltest. Automatisch erkannte Fahrten sichert die App sofort als Fahrt-Entwurf in der Aufzeichnung; das Nachtragen der Pflichtangaben bleibt bei dir.
Stufe 1 – Verbindung zum Auto: Auf iOS liest die App den Namen des gerade aktiven Audio-Ausgangs (CarPlay oder das von dir gewählte Bluetooth-Gerät) und merkt sich lokal nur den Namen dieses einen Geräts. Es werden keine Audiodaten und kein Mikrofon verwendet, und es ist keine eigene Bluetooth-Berechtigung nötig; die Erkennung funktioniert nur, solange die App im Speicher ist. Auf Android wählst du dein Auto aus der Liste deiner gekoppelten Bluetooth-Geräte; dafür fragt die App ab Android 12 die Berechtigung „Geräte in der Nähe“ an, auf Android 8 bis 11 nutzt sie die frühere Bluetooth-Berechtigung, die das System ohne Dialog erteilt. Die App merkt sich lokal Name und Bluetooth-Adresse dieses einen Geräts und reagiert auf System-Meldungen, dass genau dieses Gerät verbunden oder getrennt wurde – auch wenn die App gerade nicht geöffnet ist; das System startet dann die Aufzeichnung mit der System-Mitteilung (siehe „Standortdaten“). Zusätzlich kannst du – über einen eigenen, zunächst ausgeschalteten Schalter – eine Android-Auto-Verbindung als Anker nutzen; dafür fragt die App nur den Verbindungszustand der Android-Auto-App ab und braucht keine gesonderte Berechtigung.
Stufe 2 – Vollautomatik (Bewegung): Auf iOS fragt die App nach der Standortfreigabe „Immer“ und nach „Bewegung & Fitness“. Mit „Immer“ kann das System die App bei einer deutlichen Ortsänderung (grob, im Bereich einiger hundert Meter) wecken – auch wenn du sie beendet hast. Diese Weck-Ortung läuft also außerhalb einer Aufzeichnung, solange die Vollautomatik eingeschaltet ist. Nach dem Wecken prüft die App über die Bewegungsdaten des Geräts, ob du im Auto sitzt, und startet nur dann die eigentliche Aufzeichnung; endet die Fahrbewegung für einige Minuten, beendet sie die Aufzeichnung. Bewegungsdaten werden ausgewertet, nicht gespeichert. Auf Android fragt die App nach „Körperliche Aktivität“ und nach der Standortfreigabe „Immer zulassen“. Die Aktivitätserkennung der Google-Play-Dienste meldet der App, wenn dein Gerät den Zustand „im Fahrzeug“ betritt oder verlässt; „Immer“ ist nötig, damit die App die Aufzeichnung aus dem Hintergrund starten darf. Die Aufzeichnung selbst bleibt über die System-Mitteilung sichtbar (siehe „Standortdaten“). Ob eine Fahrt vorliegt, entscheidet die App auf dem Gerät; Bewegungs- oder Verbindungsdaten sendet sie an keinen eigenen Server. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (von dir eingeschaltete Funktion). Die jeweilige Stufe arbeitet erst, nachdem du im Systemdialog Standort „Immer“ und Bewegung & Fitness bzw. Körperliche Aktivität – auf Android für die Bluetooth-Stufe „Geräte in der Nähe“ – freigegeben hast; nimmst du eine Freigabe zurück, fällt die betreffende Stufe aus. Die Automatik schaltest du in der App jederzeit aus (Mehr → Automatik & Standard-Auto). Die Freigaben nimmst du auf iOS unter Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Ortungsdienste bzw. Bewegung & Fitness → Spurando zurück, auf Android unter Einstellungen → Apps → Spurando → Berechtigungen (Standort, Körperliche Aktivität, Geräte in der Nähe).
Adressvorschlag (Reverse-Geocoding, abschaltbar): Zeichnest du eine Fahrt per GPS auf oder lässt sie automatisch erkennen, übersetzt die App zwei Koordinaten in eine lesbare Adresse: den Startpunkt (nur zur Anzeige während der Aufzeichnung, er wird nicht gespeichert) und den Zielpunkt (für das Ziel-Feld der Fahrt). Dazu übermittelt sie die jeweilige Koordinate an den Geocoding-Dienst deines Betriebssystems – auf iOS an den Karten-Dienst von Apple, auf Android an den System-Geocoder, den auf Geräten mit Google-Play-Diensten Google beantwortet. Der jeweilige Anbieter verarbeitet die Anfrage in eigener Verantwortung nach seinen Datenschutzbestimmungen; an uns wird nichts übertragen, und die App speichert die Anfrage selbst nicht dauerhaft. Bei einer von dir gestarteten Aufzeichnung erscheint die Zieladresse als Vorschlag im Erfassen-Formular (nur, solange das Feld leer ist), und du entscheidest, ob du sie übernimmst. Bei einer automatisch erkannten Fahrt trägt die App die erkannte Zieladresse als Korrektur-Eintrag „Ziel aus GPS erkannt“ in den Fahrt-Entwurf ein, sofern das Ziel noch leer ist; du kannst sie anschließend korrigieren. Erfasst du Fahrten von Hand, findet kein Reverse-Geocoding statt. Der Adressvorschlag ist nach der Installation eingeschaltet; du kannst ihn auf beiden Plattformen im Mehr-Tab über den Schalter „Adressvorschlag per Kartendienst“ jederzeit abschalten – dann trägst du die Adresse selbst ein, und die Koordinaten verlassen das Gerät nicht. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; Widerruf jederzeit über den Schalter in der App.
Zeitverankerung (Zeitquittung nach RFC 3161, abschaltbar): Spurando führt deine Fahrten als fortlaufend verkettete Aufzeichnung, deren aktueller Kopf-Hash den Stand aller bisherigen Einträge zusammenfasst. Damit du später belegen kannst, dass dieser Stand zu einem bestimmten Zeitpunkt bereits existierte, holt die App für den Kopf-Hash gelegentlich eine Zeitquittung nach RFC 3161 ein – in der App und im Export „externer Zeitstempel“ bzw. „RFC-3161-Zeitstempel-Token“ genannt. Das ist eine kryptografisch gesicherte Quittierung des Zeitpunkts – ein Nachweis der Zeitnähe der Erfassung, keine Prüfung, Bewertung oder Anerkennung deiner Fahrten durch eine Behörde. Es wird nicht jeder Eintrag gestempelt: Die App prüft beim Öffnen (auf iOS auch beim Zurückkehren in den Vordergrund), ob die letzte Quittung älter als 30 Tage ist oder die Aufzeichnung seither fortgeschrieben wurde, und fordert nur dann eine neue an; beim Öffnen des Exports holt sie auf beiden Plattformen zusätzlich eine frische Quittung ein. Inhaltlich übertragen wird nur der SHA-256-Hashwert des Ketten-Kopfes zusammen mit einer Zufallszahl – kein Fahrtinhalt, kein Kennzeichen, keine Adresse; aus diesem Hashwert lässt sich der Inhalt praktisch nicht rekonstruieren. Wie bei jeder Internetverbindung erhält der Empfänger dabei technisch deine IP-Adresse und die üblichen Verbindungsdaten einer HTTPS-Anfrage (im Anfrage-Kopf auf Android etwa Gerätemodell und Android-Version, auf iOS App-Name und -Build sowie die Systemversion in technischer Form). Empfänger ist der kostenlose Zeitstempeldienst freeTSA.org. Dieser Dienst nennt auf seiner Website außer einer Kontakt-E-Mail-Adresse weder Betreiber noch Sitz und veröffentlicht keine Datenschutzerklärung; ob und wie lange er Verbindungsdaten wie deine IP-Adresse speichert und ob die Verarbeitung außerhalb der EU stattfindet, wissen wir nicht und können es nicht beeinflussen. Eine Vereinbarung zwischen uns und dem Dienst besteht nicht. Die zurückgegebene Quittung speichert die App lokal in einer eigenen, ebenfalls verketteten Zeitstempel-Datei und legt die jüngste Quittung dem Export als .tsr-Datei bei; sie lässt sich mit OpenSSL-kompatiblen Werkzeugen nachrechnen, eine Anleitung steht in der Datensatzbeschreibung des Exports. Die Zeitverankerung ist nach der Installation eingeschaltet. Möchtest du diese Übertragung nicht, schalte sie auf beiden Plattformen im Mehr-Tab über den Schalter „Externe Zeitverankerung“ ab – dann arbeitet die App in diesem Punkt vollständig offline; bereits gespeicherte Quittungen bleiben erhalten. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – die Zeitverankerung ist Bestandteil der Fahrtenbuch-Funktion, die du nutzt. Widersprechen kannst du jederzeit, wirksam allein über diesen Schalter: Wir haben keinen Server und keinen Zugriff auf dein Gerät, eine E-Mail an uns kann die Anfragen deshalb technisch nicht stoppen.
Cloud-Synchronisierung (optional): Die Synchronisierung ist nach der Installation ausgeschaltet. Schaltest du sie ein, gleicht die App deine Aufzeichnung mit deinem eigenen Cloud-Konto ab, damit du sie auf einem weiteren oder neuen Gerät weiterführen kannst. Die Daten liegen dann in deinem Konto; wir haben darauf keinen Zugriff, und es gibt keinen Server von uns. Synchronisiert werden: die vollständige Fahrt-Aufzeichnung (Datum, Kilometerstände, Fahrtart, Ziel, Zweck, Geschäftspartner, Korrektur- und Storno-Begründungen sowie bei GPS-Fahrten Start- und Zielkoordinate), deine Fahrzeuge (Bezeichnung, Kennzeichen, Aktivierungs-Verlauf mit Begründungen) und deine Berufsgeheimnis-Einstellungen einschließlich der von dir angegebenen Begründung. Bewusste Grenzen: Nicht synchronisiert werden und nur auf dem Gerät bleiben der vollständige GPS-Streckenverlauf, die Belege samt Fotos, die Zeitquittungen, die Halter-Angaben (Name, Firma, Steuernummer), die Gründe der Nacherfassung und die Erfassungsart. Die Backup-Datei der App umfasst Streckenverläufe und Belege hingegen (nicht die Zeitquittungen und Halter-Angaben) und kann als Datei manuell auf ein anderes Gerät übertragen werden.
Auf iOS nutzt Spurando dafür die private iCloud-Datenbank deines Apple-Kontos (CloudKit); es gelten die Datenschutzbestimmungen von Apple. Der Abgleich läuft beim Einschalten, beim Öffnen der App und beim Zurückkehren in den Vordergrund, nach jedem neuen Eintrag und auf Knopfdruck („Jetzt abgleichen“). Auf Android legt Spurando eine einzelne Datei im anwendungsspezifischen, für andere Apps und für dich im Datei-Explorer unsichtbaren Bereich deines Google Drive ab (Bereich „App-Daten“; die App erhält von Google nur die Berechtigung für diesen Bereich, technisch drive.appdata). Dafür meldest du dich im Google-Dialog an; die App fragt keine weiteren Rechte an deinem Konto an und speichert das Zugangs-Token nicht dauerhaft. Der Abgleich läuft beim Öffnen der App, beim Zurückkehren in den Vordergrund, beim Wechsel in den Hintergrund, nach jedem gespeicherten Eintrag und auf Knopfdruck („Jetzt synchronisieren“); es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google. Schaltest du die Synchronisierung aus, endet der Abgleich; die bereits abgelegte Kopie bleibt in deinem Konto, bis du sie selbst entfernst – auf iOS unter Einstellungen → [dein Name] → iCloud → Speicher verwalten → Spurando, auf Android unter drive.google.com → Einstellungen → Apps verwalten → Spurando → „Ausgeblendete App-Daten löschen“. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (von dir eingeschaltete Funktion). Auf Android kommt deine Freigabe im Google-Anmeldedialog hinzu; sie nimmst du unter myaccount.google.com (Sicherheit → Drittanbieter-Apps und -Dienste) zurück. Abschalten jederzeit über den Schalter in der App.
Erinnerungen (lokale Mitteilungen): Eine Fahrt, der noch Pflichtangaben fehlen – etwa ein automatisch erkannter Fahrt-Entwurf –, ist in der App als „Nachtragen“ markiert und sollte innerhalb der 7-Tage-Frist nach ihrer Erfassung vervollständigt werden. Spurando erinnert dich per Mitteilung, wenn diese Frist naht. Die Mitteilungen entstehen vollständig auf dem Gerät; es werden dafür keine Daten übertragen. Auf iOS plant die App die Mitteilung zwei Tage vor Ablauf der Frist (oder in etwa einer Stunde, wenn die Frist näher liegt) und fragt erst dann nach der Mitteilungs-Erlaubnis, wenn tatsächlich eine Erinnerung ansteht; die Mitteilung enthält das Datum der betroffenen Fahrt. Auf Android prüft die App einmal täglich im Hintergrund (als geplante Hintergrund-Aufgabe des Systems, ohne Netzverbindung), ob Fristen anstehen, und zeigt je fälliger Fahrt eine Mitteilung mit Fahrtdatum und Resttagen. Die Berechtigung „Benachrichtigungen“ (ab Android 13) fragt die App beim Start der ersten Aufzeichnung an – oder, falls du den Schalter zwischenzeitlich ausgeschaltet hattest, beim Wiedereinschalten. Solange du sie nicht erteilt hast, läuft die tägliche Prüfung zwar, zeigt aber keine Erinnerung; erteilen kannst du sie jederzeit unter Einstellungen → Apps → Spurando → Benachrichtigungen. Ein Tipp auf die Mitteilung öffnet die betroffene Fahrt direkt in der App – auch das rein lokal. Die Erinnerungen sind auf beiden Plattformen nach der Installation eingeschaltet und lassen sich jederzeit im Mehr-Tab über den Schalter „Nachtragserinnerungen“ oder über die System-Einstellungen für Mitteilungen (iOS: Einstellungen → Mitteilungen → Spurando; Android: Einstellungen → Apps → Spurando → Benachrichtigungen) abschalten. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Belege (Kamera und Fotos, optional): Du kannst zu jedem Fahrzeug Belege ablegen – Tank-, Werkstatt-, Wartungs-, Waschanlagen-, Versicherungs-, Maut-, Parkgebühren- oder sonstige Belege. Ein Beleg besteht aus einem Foto und optionalen Angaben zu Datum, Kategorie, Betrag und Notiz. Das Foto nimmst du mit der Kamera auf oder wählst ein vorhandenes Bild aus. Die App verarbeitet das Bild nur auf dem Gerät: Sie verkleinert es auf höchstens 2048 Pixel Kantenlänge, speichert es als JPEG im privaten App-Speicher und behält das Original nicht. Bei Live-Fotos (iOS) oder Motion Photos (Android) übernimmt sie nur das Standbild; der Video- und Tonanteil wird weder geladen noch gespeichert. Videos lassen sich gar nicht auswählen. Auf iOS fragt die App beim ersten Fotografieren über den Systemdialog nach dem Zugriff auf die Kamera. Ein vorhandenes Bild wählst du über die Foto-Auswahl des Systems, die außerhalb der App läuft: Dafür braucht die App keine Berechtigung für deine Fotobibliothek und fragt auch keine an – sie erhält nur das eine Bild, das du antippst, liest deine Bibliothek nicht und schreibt nichts hinein. Auf Android öffnet die App die System-Kamera bzw. den System-Fotoauswähler; dafür braucht sie keine eigene Kamera- oder Speicherberechtigung – sie erhält nur das Bild, das du selbst übergibst (eine Kamera-Aufnahme landet zunächst in einer Zwischendatei im Cache der App). Belege werden nicht in die Cloud-Synchronisierung einbezogen und sind vom Geräte-Backup des Betriebssystems ausgenommen; sie sind Teil der Backup-Datei der App und werden dem PDF-Export als Anhang beigelegt, solange du das beim Export nicht abwählst. Löschst du einen Beleg in der App, werden Foto und Angaben entfernt; das Foto eines gesicherten Belegs lässt sich nicht austauschen, nur die Angaben – ein neues Foto ist ein neuer Beleg. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (von dir genutzte App-Funktion). Auf iOS nutzt die App die Kamera erst, nachdem du sie im Systemdialog freigegeben hast; diese Freigabe nimmst du jederzeit unter Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Kamera → Spurando zurück. Für die Fotoauswahl hält die App auf keiner Plattform eine dauerhafte Berechtigung, auf Android auch nicht für die Kamera – ein Widerruf entfällt dort.
Backup und Export/Teilen: Backup: Du kannst deine gesamte Aufzeichnung als eine Datei sichern. Sie enthält alle Fahrten samt Adressen, Geschäftspartnern und Koordinaten, die vollständigen GPS-Streckenverläufe, Fahrzeuge mit Lebenslauf, Berufsgeheimnis-Einstellungen, Erfassungsarten, Gründe der Nacherfassung sowie alle Belege einschließlich der Fotos. Nicht enthalten sind die Zeitquittungen und die Halter-Angaben. Beim Wiederherstellen liest die App nur die Datei, die du im Dateidialog auswählst. Export: Für die Weitergabe – etwa an deine Steuerberatung oder auf Verlangen an die Finanzverwaltung – erzeugt die App eine CSV-Datei, eine Datensatzbeschreibung, ein PDF und die jüngste Zeitquittung (.tsr). Der Export enthält je Fahrt Datum, Kennzeichen, Kilometerstände, Fahrtart, Ziel, Zweck, Geschäftspartner, Status, Prüfsummen und Erfassungsdatum, dazu die Gründe der Nacherfassung, den Fahrzeug-Lebenslauf und – sofern eingetragen – die Halter-Angaben. Koordinaten und Streckenverläufe sind nicht enthalten. Belegfotos werden dem PDF beigelegt, solange du das im Export nicht abwählst; Berufsgeheimnis-Schwärzungen greifen im Export, samt der von dir angegebenen Begründung an jeder geschwärzten Stelle. Ob, wann und an wen du Backup oder Export weitergibst, entscheidest ausschließlich du über den Teilen-Dialog deines Geräts. Die Dateien entstehen im Zwischenspeicher der App auf deinem Gerät und bleiben dort, bis das System ihn räumt oder du die App entfernst; an uns wird dabei nichts übertragen. Beachte, dass Export und Backup Daten Dritter (Geschäftspartner) enthalten können. Die Aufzeichnung ist damit dokumentiert und exportierbar; ob sie im Einzelfall steuerlich oder behördlich anerkannt wird, entscheidet die zuständige Stelle – eine solche Anerkennung wird nicht garantiert. Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Rechtsgrundlage (übrige Funktionen): Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung/Nutzung der App-Funktion).
Spurando wird über den Apple App Store und den Google Play Store vertrieben. Beim Laden und Aktualisieren verarbeitet der jeweilige Store-Anbieter personenbezogene Daten in eigener Verantwortung — etwa deine Apple-ID bzw. dein Google-Konto, den Zeitpunkt des Downloads und Geräteinformationen. Darauf haben wir keinen Einfluss und erhalten diese Daten nicht. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Apple bzw. Google.
Dir stehen die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch zu (Art. 15–21 DSGVO). Da wir selbst keine Daten von dir speichern, übst du sie überwiegend direkt auf deinem Gerät aus.
Einsehen und mitnehmen: Alle Daten liegen auf deinem Gerät. Backup und Export geben dir die Aufzeichnung, Fahrzeuge, Belege und Begründungen als Dateien; die Halter-Angaben (sie erscheinen nur im Kopf des PDF-Exports) und deine Einstellungen siehst du in der App ein. Von den Zeitquittungen zeigt die App nur die jüngste (Mehr-Tab und Export); ältere liegen in der Zeitstempel-Datei der App auf deinem Gerät und sind Teil des Geräte-Backups, lassen sich aber weder in der App noch über Export oder Backup-Datei einzeln einsehen.
Berichtigen: Fahrten korrigierst du in der App. Weil die Aufzeichnung als fortlaufend verkettete Liste geführt wird, ersetzt eine Korrektur den alten Eintrag nicht, sondern hängt einen Korrektur-Eintrag mit deiner Begründung an. So bleibt nachvollziehbar, was wann geändert wurde. Fahrzeuge und Einstellungen änderst du direkt; bei Belegen die Angaben – das Foto bleibt, ein neues Foto ist ein neuer Beleg.
Löschen: Eine einzelne Fahrt löschst du nicht im Wortsinn, sondern stornierst sie – ein Storno-Eintrag mit Begründung kennzeichnet sie als ungültig, der ursprüngliche Eintrag bleibt in der verketteten Aufzeichnung erhalten, bei GPS-Fahrten samt Streckenverlauf auf dem Gerät. Ein Fahrzeug löschst du, solange keine Fahrt und kein Beleg darauf verweist; danach kannst du es nur mit Begründung als „nicht mehr gefahren“ beenden, damit die Aufzeichnung nachvollziehbar bleibt. Belege löschst du einzeln in der App (Foto und Angaben werden entfernt). Die gesamte Aufzeichnung löschst du, indem du die App deinstallierst. Hattest du die Cloud-Synchronisierung eingeschaltet, bleibt die Kopie in deinem eigenen Konto und muss dort gesondert entfernt werden (siehe „Cloud-Synchronisierung“); dasselbe gilt für Geräte-Backups bei Apple bzw. Google und für Backup-Dateien, die du selbst abgelegt hast.
Widerrufen: Die Freigaben für Standort, Bewegung & Fitness bzw. Körperliche Aktivität, Geräte in der Nähe (Android), Kamera (iOS) und Mitteilungen nimmst du in den System-Einstellungen deines Geräts zurück; die Google-Anmeldung der Android-Synchronisierung unter myaccount.google.com. Cloud-Synchronisierung, Automatik, Zeitverankerung („Externe Zeitverankerung“), Adressvorschlag und Nachtragserinnerungen schaltest du jederzeit in der App ab (Mehr-Tab).
Für Fragen wende dich an hello@thadwi.studio. Du hast außerdem das Recht, dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren; für uns zuständig ist das Unabhängige Datenschutzzentrum Saarland.
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